Neuhold

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UMWELTASPEKTE
unseres Standortes
 

1           INHALTSVERZEICHNIS  

2 Vorwort  
3 Unternehmensgeschichte
4 Unternehmensvorstellung  
4.1 Organigramm  
4.2 Umweltbeauftragter  
4.3  Systembeauftragte
4.4 Leistungsumfang
4.4.1  Lieferprogramm  
4.5  Standortbeschreibung
4.5.1 Landschaftsdaten
4.5.2 Bebauung
4.5.3 Bebaute Fläche  
4.5.4 Anrainerliste
5 Qualitäts- &  Umweltpolitik
6  Umweltmanagementsystem
6.1 Dokumentation und Kontrollen
6.2 Lieferanten
6.3 Kommunikation  
6.4  Rechtsvorschriften
6.5  Systembewertung
7  Analyse der Prozesse
7.1 Hauptprozesse
7.2 Unterstützende Prozesse  
7.3 Hilfsprozesse  
7.4 Input / Output
7.5  Prioritätenliste der Inputstoffe
7.6 Prioritätenliste der Outputstoffe
7.7 Umweltrelevante Tätigkeiten
7.8 Umweltrelevante Anlagen
8 Darstellung der Umweltauswirkung des Standortes und der zu behandelnden Gesichtspunkte  
8.1 Elektrische Energie / Strom  
8.2  Wärme  
8.3 Gas
8.3.1 Erdgasverbrauch  
8.3.2 Technische Gase
8.4 Flüssige Energieträger / Treibstoffe
8.5 Wasser
8.6  Abwasser
8.7 Druckluft  
8.8 Abfall  
8.9 Emissionen - Staub - Geruch  
8.10 Lärm  
8.11 Boden  
9 Vermeidung von Unfällen und Vorfällen  
9.1 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
10 Gesamtgewichtung der Umweltaspekte


2  Vorwort
 

Die Firma  NEUHOLD Ges.m.b.H. hat ein integriertes, prozessorientiertes Qualitäts- und Umwelt- managementsystem eingeführt und zusätzlich zur bereits seit 1996 bestehenden EN ISO 9001:1994 Zertifizierung im Jahr 1999 eine Zertifizierung nach EN ISO 14001:1996 sowie eine Validierung nach EMAS VO 1836/93 durchgeführt. 2002 wurde Firma NEUHOLD Ges.m.b.H. erfolgreich nach EN ISO 9001:2000 und EN ISO 14001:1996 rezertifiziert. 

Ziel ist die innerbetriebliche kontinuierliche Verbesserung der Prozesse sowohl im Qualitäts- als auch im Umweltbereich.  

„Kontinuierliche Verbesserung auf Grund von Erkennen, Vermeiden und Vorbeugen - vor der Entstehung, Entsorgung und nachträglicher Korrektur“

Mit diesem Vorsatz soll durch das Umweltmanagementsystem auch der wirtschaftliche Vorteil des Umwelt- schutzgedanken zum Tragen kommen und als Führungsinstrument genutzt werden.

   

3   Unternehmensgeschichte  

  • 1974 Gründung eines technischen Büros durch Hrn. Ing. Alois  Neuhold mit Spezialisierung auf die Konstruktion umwelttechnischer Anlagen.
     

  • 1976 Eintritt von Hrn. Ing. Alois Neuhold in die Firma Prohaska Ges.m.b.H. und Aufbau der Abteilung Umwelttechnik als zweites Firmenstandbein, Leiter der Abteilung Umwelttechnik bis 1986.

  • 1986 Gründung der Firma NEUHOLD Ges.m.b.H. mit dem Standort Gleisdorf für das  technische Büro und dem Standort Weiz für die Werkstatt.
     

  • 1988 Mitglied der Gütegemeinschaft für Wassertechnik GWT.
     

  • 1993/94 Bau der neuen Betriebsstätte in Gleisdorf.
     

  • 1994 Übersiedlung der Werkstatt und des technischen Büros in die neue Betriebsstätte.
     

  • 1996 Zertifizierung nach EN ISO 9001:1994.
     

  • 1999 Rezertifizierung nach EN ISO 9001:1994, Zertifizierung nach EN ISO 14001:1996 und Validierung nach EMAS VO.
  • 2002 Rezertifizierung nach EN ISO 9001:2000 und EN ISO 14001:1996. 

 

4   Unternehmensvorstellung

Seit 1993/94 hat die Firma NEUHOLD Ges.m.b.H. ihren Sitz in A-8200 Gleisdorf, Industriestraße 32, wobei das Bürogebäude und die Werkstatt auf dem selben Betriebsgelände stehen. Somit können Entwicklung und Produktion durch enge Zusammenarbeit und kurze Informationswege kundenorientiert und flexibel Anforderungen erfüllen.

Geschäftsführender Gesellschafter und Eigentümer ist Herr Ing. Alois Neuhold.

4.1    Organigramm

 

4.2    Umweltbeauftragter

Ø Der Umweltbeauftragte im Betrieb ist die Geschäftsleitung, Herr Ing. Alois Neuhold.

  In seinem Verantwortungsbereich liegen:  

        ¨       Erstellung und Freigabe der Qualitäts- und Umweltpolitik
¨      
Vorgabe von Umweltzielen
¨      
Abfallmanagement
¨      
Investitionen für Umweltbereich planen und vorgeben
¨      
Fortbildungsmaßnahmen veranlassen
¨      
Umweltbezogene Maßnahmen setzen aufgrund von Vorfällen
¨      
Sicherstellung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Auflagen im Betrieb
¨      
Überwachung und Überprüfung der jährlichen Umweltmanagementsystembewertung


4.3   Systembeauftragte

Zur Unterstützung des Umweltbeauftragten im Betrieb werden durch die Systembeauftragte weitere Aufgaben, wie die Dokumentation und Implementierung des Umweltmanagementsystems, die Beratung und Schulung der Mitarbeiter in Umweltbelangen, die Aufzeichnung von Problemen und Maßnahmenüberwachung, die Bewertung umweltrelevanter Tätigkeiten, Stoffe und Anlagen, Auditdurchführung und Vorbereitung der Management – Bewertung durchgeführt.

4.4     Leistungsumfang

Zu unseren Leistungen zählen die Planung, Entwicklung, Produktion, Montage und Inbetriebnahme von  Abwasserreinigungs- und Wasseraufbereitungsanlagen, Abfallkompostierungsanlagen und biologischen Abluftreinigungsanlagen sowie Hochwasserschutzeinrichtungen. Durch unsere Produkte tragen wir aktiv zur Verbesserung der Umweltsituation bei.

Zu unserer Firmenphilosophie und unserer Stärke im Bereich Umwelttechnik zählt die flexible, kundenorientierte Entwicklung von Komponenten, die problembezogen, spezifisch entwickelt werden und somit Kundenprobleme und Wünsche optimal lösen können.

4.4.1  Lieferprogramm

  • Wasseraufbereitungsanlagen

  • Abwasserreinigungsanlagen

  • Rechenanlagen

  • Vor- und Nachklärbeckenausrüstungen

  • Sand- und Fettfangausrüstungen

  • Belebungsbeckenausrüstungen

  • Ausrüstungen zur Schlammbehandlung

  • Entwässerungsanlagen

  • Phosphatfällungsanlagen

  • Einbeckenkläranlagen

  • Industrieabwasserkläranlagen

  • Kleinkläranlagen für 5 - 2500 EGW

  • Filteranlagen für Abwasserreinigung

  • Leichtflüssigkeitsabscheider

  • Flotationsanlagen

  • Regenklärbeckenausrüstungen

  • Abflussregler

  • Hochwasserschutzbarrieren

  • Abfallkompostierungsanlagen

  • Biologische Abluftreinigung (Biofilter)

4.5   Standortbeschreibung

Die Firma NEUHOLD Ges.m.b.H. liegt im Gewerbegebiet Gleisdorf-Albersdorf und ist über die Autobahn A2 leicht erreichbar, Autobahn-Abfahrt Gleisdorf West in Richtung Hartberg/ Weiz. Auf der Umfahrungsstraße Gleisdorf in Richtung Gewerbegebiet Gleisdorf-Albersdorf abbiegen. Zum Transport von Material und Produkten steht uns ein Gleisanschluss am Betriebsgelände zur Verfügung.


4.5.1   Landschaftsdaten

Landschaft/ Klima:

Hügelige Weinbaugegend im Südosten Österreichs.
Niederschlagsmengen durchschnittlich ca. 800 – 1000 mm pro Jahr

Bodenbeschaffenheit:

Humus / Schotter

Grundwasserspiegel:

2 – 2,5 m Tiefe

Hauptwindrichtung:

Nord-Ost

4.5.2   Bebauung

Nach dem derzeitig gültigen „Flächenwidmungsplan“ aus dem Jahr 1995 befindet sich die Betriebsanlage in einem als „Industriegebiet II “ gewidmeten Gebiet. Der Standort ist lt. Auskunft der Stadtgemeinde Gleisdorf altlastenfrei.


4.5.3   Bebaute Fläche

Bebaute Fläche


4.5.4   Anrainerliste

In einem Umkreis von ca. einem Kilometer befinden sich folgende benachbarte Betriebe:

        - Georg Fischer Mössner GmbH & Co. KG 
-  Franz Schwarz Reise-, Autobus- u. Güterbeförderungsunternehmen
- 
Tupperware
- Orthaber Ges.m.b.H.
-  Vescon Systemtechnik GmbH 
-  Magna Heavy Stamping


5   Qualitäts- &  Umweltpolitik

Kundenzufriedenheit
Das Verständnis für die Erwartungen und Anforderungen unserer Kunden ist vorrangiges Ziel und wird durch individuelle Beratung und Planung sichergestellt. Die Berücksichtigung umweltrelevanter Aspekte bei der Ausübung unserer Tätigkeiten ist Teil unseres Qualitätsbewusstseins.

Mitarbeiter
Unsere Mitarbeiter sind unsere wichtigste Ressource. Gute Qualitäts- und Umweltleistungen sowie eigenverant- wortliches Handeln und vorausschauendes Denken wollen wir durch gezielte Schulungen und Übertragung entsprechender Kompetenzen fördern.

Lieferanten
Durch die Auswahl und Bewertung unserer Lieferanten wollen wir Eingangskontrollen reduzieren und eine gleichbleibende Qualität unserer Zukaufteile erreichen. Wir erwarten von unseren Lieferanten, dass sie unsere Qualitäts- und Umweltvorgaben einhalten und uns bei ihrer Umsetzung unterstützen.

Behörden
Die Einhaltung einschlägiger gesetzlicher Rechtsvorschriften und technischer Richtlinien wird als Mindestanforderung gewährleistet. Darüber hinaus sind wir um eine gute Zusammenarbeit mit Behörden bemüht.

Kommunikation und Umweltbewusstsein
Anregungen für Verbesserungen, sowohl firmenintern als auch –extern, werden begrüßt und sofern möglich umgesetzt. Abfallvermeidung, Abfalltrennung, ressourcenschonende Fertigung sowie die Beachtung und Umsetzung von Energiesparmaßnahmen sind unsere Handlungsprinzipien. Hiermit wollen wir unseren Beitrag zum aktiven Umweltschutz leisten.

Anlagen  
Unsere Maschinen und  Anlagen werden vorschriftsmäßig betrieben und entsprechen dem bestverfügbaren Stand der Technik. Dies wird durch regelmäßige Überprüfungen fortlaufend sichergestellt.

System
Qualitäts- und Umweltmängel dürfen unter keinen Umständen hingenommen werden. Schwachstellen werden vorbeugend erfasst, analysiert und diesen durch entsprechende Maßnahmen entgegengewirkt. Regelmäßig durchgeführte Systemüberprüfungen ermöglichen die  Wirksamkeitsüberwachung und Einhaltung dieser Maßnahmen.

Durch Setzung von Umweltzielen verpflichten wir uns zur kontinuierlichen Verbesserung und Verhütung von Umweltbelastungen.

Die Verantwortung für die Umsetzung dieser Politik trägt jeder Mitarbeiter in seinem Aufgabenbereich.


6
   Umweltmanagementsystem

Das Umweltmanagementsystem der Firma NEUHOLD Ges.m.b.H. ist nach den ISO 14001:1996 Anforderungen ausgerichtet.


6.1   Dokumentation und Kontrollen

Die Dokumentation des Managementsystems erfolgt im Managementhandbuch, in Verfahrens- und Arbeitsanweisungen sowie in Merkblättern.

Für die Erstellung und Verteilung der Managementdokumente ist die Systembeauftragte zuständig. Ebenfalls werden umweltrelevante Aufzeichnungen von ihr verwaltet und ausgewertet. Interne umweltrelevante Kontrollen werden vom Werkstattverantwortlichen durchgeführt bzw. an Fachfirmen übergeben. Umweltrelevante Verbrauchsdaten werden monatlich erfasst und jährlich bewertet. Durch die monatliche Aufzeichnung umweltrelevanter Daten haben wir die Möglichkeit, Trends zu verfolgen, Schwankungen zu hinterfragen und/ bzw. rechtzeitig mit Maßnahmen einzugreifen, die umweltrelevante Gefahren vorbeugen sollen.


6.2   Lieferanten

Unsere Lieferanten werden durch die jährliche Lieferantenbewertung auch im Hinblick auf ihr ökologisches Bewusstsein ausgewählt.


6.3   Kommunikation

Die Mitarbeiter werden bei internen Schulungen auf die umweltrelevanten Aspekte unserer Prozesse hingewiesen. Durch Aushänge und Betriebsrundschreiben der Geschäftsleitung werden umweltrelevante Informationen an die Mitarbeiter weitergegeben.

Anregungen der Mitarbeiter sowie externer Kreise werden von der Systembeauftragten entgegengenommen und der Geschäftsleitung weitergeleitet.


6.4   Rechtsvorschriften

Die Überprüfung der gesetzlichen Auflagen untersteht der Geschäftsleitung.

Neue Bescheide werden von der Geschäftsleitung erfasst und in die Bescheidliste aufgenommen, die auch die durchzuführenden Maßnahmen enthält. Alle, die Firma NEUHOLD betreffenden Gesetze sind in der Gesetzesliste festgehalten und mittels Rechtsdatenbank Abonnement der aktuelle Stand sichergestellt. Die Geschäftsleitung ist für die Einleitung der Maßnahmen, die aus den Bescheiden sowie Gesetzesauflagen resultieren, zuständig.  Der Systembeauftragten obliegt es, die Umsetzung der Maßnahmen sicherzustellen.


6.5   Systembewertung

Mindestens einmal jährlich erfolgt eine interne  Überprüfung des Managementsystems. Durch interne Audits wird die Wirksamkeit des Umweltmanagementsystems und der Wissensstand der Mitarbeiter überprüft. Der abschließende Auditbericht dient u.a. als Bewertungsgrundlage für die Geschäftsleitung, die ebenfalls mindestens einmal im Jahr das Managementsystem einer Bewertung unterzieht.

Diese Bewertung umfasst u.a.  die Einhaltung der Legal Compliance, die Umsetzung der Umweltziele, die Einhaltung der Umweltpolitik, mögliche Umweltnotfälle und umweltrelevante Daten.

Die Ergebnisse dieser Bewertung sind Grundlage für die Formulierung neuer Umweltziele und die Erstellung eines Umweltprogrammes, durch das wir eine kontinuierliche Verbesserung unserer Umweltleistungen anstreben.


7   Analyse der
Prozesse

Prozessdarstellung  

7.1   Hauptprozesse

  • PLANUNG
    Planung, Entwicklung und Konstruktion umwelttechnischer Bauteile nach individuellen Kundenanforderungen unter Berücksichtigung technischer Vorgaben und Einhaltung von qualitäts- und umweltrelevanten Vorschriften.
     

  • PRODUKTION
    Einzelfertigung von Stahlbauteilen und Maschinen, sowie Zusammenbau gefertigter oder zugekaufter Komponenten unter Verwendung entsprechender Zusatzmaterialien und Hilfsmittel. Durchführung entsprechender Qualitäts- und Umweltkontrollen und Durchführung innerbetrieblicher Wartungstätigkeiten zur Erhaltung der Maschinentauglichkeit, Erfüllung gesetzlicher / vorgeschriebener Auflagen und Sicherstellung der Einhaltung des Stands der Technik.

  • MONTAGE
    Zusammenbau des Auftragsumfangs vor Ort nach dokumentierten Anweisungen, Montagedurchführung und -kontrollen, Baustellensicherung, Endkontrollen.


7.2   Unterstützende Prozesse

Firmenleitung:

  • Investitionen, Finanzierungen, Versicherungen, Vertrieb

  • Strategische Planung, Unternehmenspolitik, Zielvorgaben im Umwelt- und Qualitätsbereich, Festlegung von Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen, Management-Bewertung

  • Personalbereitstellung, Personalauswahl, Freigabe Aufbauorganisation 

  • Fortbildungsplanung, Mitarbeitermotivation, Arbeitsplatzsicherheit

  • Behördenkontakte, Gesetze und Vorschriften/Verwaltung 


Administration:

  • Rechnungswesen, Buchhaltung, Lohnverrechnung 
  • Nachkalkulation 
  • Sekretariat, Telefonzentrale 


7.3   Hilfsprozesse

Qualitäts- und Umweltmanagement

  • Qualitäts- und Umweltmanagementsystemaufbau

  • Dokumentation der Prozessabläufe

  • Durchführung der Umweltprüfung und Dokumentation

  • Erfassung und Auswertung umweltrelevanter Daten

  • Erfassung umweltrelevanter Anlagen, Stoffe und Tätigkeiten

  • Feststellung des Schulungsbedarfs, Durchführung interner Schulungen für den Qualitäts- und Umweltbereich

  • Fehleranalyse, Fehlerkostenbewertung

  • Lieferantenbewertung

  • Durchführung von internen Audits / Umweltbetriebsprüfungen

  • Wirksamkeitsüberprüfung bei gesetzten Maßnahmen

  • Verwaltung der Legal Compliance

  • Notfallplanung (Überprüfung des Brandschutzplanes, Verwaltung der Sicherheitsdatenblätter, Überprüfung des 1. Hilfe Koffers, Feuerlöscherüberprüfung, Mitarbeiterinformation, Probeübungen, etc.)

Vertrieb & Kalkulation

  • Kundenakquisition

  • Projektvorkalkulation

  • Angebotserstellung, Vertragsabwicklung und Vertragsabschluss

Auftragsabwicklung

  • Projektbearbeitung, Projektkoordination und –planung

  • Abklärung mit Kunden, Projektvorgaben und –dokumentation

  • Konstruktionsüberwachung und –prüfung

  • Einkauf / Fremdfertigung

  • Überwachung des Projektfortschritts

  • Erstellung der Betriebsanleitungen

  • Transportorganisation, Montageplanung

  • Abnahmen

  • Rechungsstellung

Lager

  • Materiallagerverwaltung, Materialannahme, Eingangskontrolle

  • Materialbereitstellung

  • Auslieferkontrolle, Verpackung, Versand, Verladung

  • Sicherheitsausrüstung und –behelfe ausgeben und überprüfen

  • Interne Wartung von Anlagen und Betriebseinrichtungen


7.4   Input / Output

Das Ziel der Input- / Output-Analyse besteht in der Untersuchung des umweltschutzbezogenen IST-Zustandes des Unternehmens zu Beginn des Projektes. Die Ergebnisse dieser Analyse bilden die Grundlage zur Vorgabe konkreter umweltrelevanter Ziele im Rahmen der Entwicklung eines Umweltmanagementsystems und zur Erfassung der Umweltauswirkungen des Standortes. Nur eine ausreichende Erfassung und Darstellung spezieller Informationen ermöglicht das Aufspüren umweltrelevanter Schwachstellen und die Entwicklung von Maßnahmen zu ihrer Beseitigung. Die Bestandsaufnahme umfasst alle Unternehmensbereiche beginnend von der Produktion über die Energieversorgung bis hin zum administrativen Bereich.


7.5   Prioritätenliste der Inputstoffe

Die umweltrelevantesten Inputstoffe wurden im Rahmen der Umweltprüfung ermittelt:  

Inputstoffe
Der maximal erreichbare Punktewert für die höchste Umweltrelevanz
liegt bei  63,5,  der Minimalwert liegt bei  2 Punkten.

Die höchste Umweltrelevanz weist das Beizmittel Antox 71E  auf. Die Gefährdung ist auf Grund der Zusammensetzung des Stoffes in seiner Toxizität für Mensch und Umwelt (Grundwasser) begründet. Da dieser Stoff ausschließlich für kleine Schweißnahtbehandlungen im Zuge der Montage benötigt wird, und wir auf Grund der Verarbeitungsqualität keine Alternative gefunden haben, werden die Facharbeiter im Umgang mit diesem Stoff regelmäßig und besonders sorgfältig unterwiesen.

Alle Stoffe werden vor Ihrer Freigabe in einer Stoffliste erfasst und nach umwelt- und sicherheitsrelevanten Kriterien unter Berücksichtigung der Stoffsicherheitsdatenblätter bewertet.

Um einer möglichen Umweltgefährdung entgegenzuwirken, werden die Unterweisungen bei den Mitarbeitern auch auf Notfallmaßnahmen ausgedehnt.


7.6   Prioritätenliste der Outputstoffe

Aufgrund der durchgeführten Bewertung der Outputstoffe ergibt sich folgende Prioritätenliste, der umweltrelevantesten Outputstoffe:

Outputstoffe
Der maximal erreichbare Punktewert für die höchste Umwelt-
relevanz liegt bei  82,5, der Minimalwert liegt bei 0 Punkten.

Ölhaltige Abfälle weisen die höchste Umweltrelevanz für unseren Betrieb auf, stellen allerdings auf Grund der geringen Anfallsmenge eine untergeordnete umweltrelevante Gefährdung dar.  Um einer möglichen Umweltgefährdung entgegenzuwirken, werden jedoch Unterweisungen bei den Mitarbeitern durchgeführt, um den richtigen Umgang mit diesen Stoffen sicherzustellen.


7.7   Umweltrelevante Tätigkeiten

Umweltrelevante Tätigkeiten werden zur Ermittlung des internen Schulungsbedarfes ermittelt. Umweltrelevant sind:

1

Beizen

-          Abwasser- und Bodenkontamination sowie die   
    Gesundheitsgefährdung  im Umgang

2

Gabelstapler fahren

-          Lärm, Energieverbrauch, Unfallgefahr

3

Schweißen, Plasma-Schneiden

-          Abluft, Lärm, Energieverbrauch

4

Bohren, Drehen, Fräsen

-          Abwasser, Energieverbrauch, Abfall und Lärm

5

Reinigung

-          Abwasser, Energieverbrauch, Abfall

Interne Schulungen werden fachspezifisch vom Werkstattverantwortlichen und systemabhängige Unterweisungen von der Systembeauftragten durchgeführt.

Die umweltrelevanten Faktoren der Tätigkeiten werden den Mitarbeitern in Form von Unterweisungen und Schulungen erklärt und mögliche Gefährdungen bekannt gegeben. Hierdurch soll eine Bewusstseinsbildung für Umweltschutzmaßnahmen erreicht werden, die eine mögliche Gefährdung zukünftig verhindern soll.


7.8   Umweltrelevante Anlagen

Im Zuge der Umweltprüfung wurden keine umweltrelevanten Anlagen ermittelt, die einer Regelung bedürfen. Durch bereits erstellte Arbeitsanweisungen und spezielle externe Fortbildungsmaßnahmen haben wir die Bedienung der Anlagen und somit die Gefahr, die durch unsachgemäßen Betrieb erfolgen kann, minimiert. Interne Wartungspläne sollen eine fortdauernde Betriebsbereitschaft gewährleisten. Mitarbeiter für die interne Maschinenwartung sind fachlich ausreichend qualifiziert.

Im Zuge der Erhebung des Anlagenstandes wurden alle Anlagen aufgezeichnet, und nach dem Stand der Technik bewertet.

Anlagen, die sicherheitstechnisch nicht mehr dem Stand der Technik entsprachen, wurden bereits im Rahmen des Umweltprogrammes entweder durch Aufrüstung fehlender Sicherheitsausrüstungen auf den Stand der Technik gebracht oder ausgeschieden. Anlagen, die auf Grund der Funktionalität und des Energieverbrauches nicht dem Stand der Technik entsprechen, werden, sofern auf Grund der Auslastung ein Austausch wirtschaftlich vertretbar ist, mittel- bis langfristig im Rahmen des Umweltprogrammes ausgetauscht.



8   Darstellung der Umweltauswirkung des Standortes und der zu   
     behandelnden Gesichtspunkte

8.1   Elektrische Energie/Strom

Die Stromversorgung erfolgt vom zuständigen Energieversorgungsunternehmen (Netzbetreiber Feistritzwerke Gleisdorf) und wird im Betrieb getrennt für das technische Büro und die Werkstatt erfasst.

Im Zuge der Werkstättenplanung und Errichtung wurde bereits auf stromsparende Anlagen und Geräteeinsatz Wert gelegt. Das Tageslicht wird durch optimale Fensteranordnung (Lichtkuppeln im Deckenbereich und durchgehende Fensterfronten im Wandbereich) bestmöglich genutzt, so dass die Hallenbeleuchtung nur minimal zum Einsatz kommt. Für die Hallenbeleuchtung sind Energiesparlampen im Einsatz. Um den Stromverbrauch zu senken, wurden im Jahre 1997 Schweißanlagen mit hohen Anschlusswerten ausgeschieden und gegen moderne Anlagen mit niedrigeren Anschlusswerten bei gleicher Leistung ersetzt. 

Im technischen Büro wird elektrischer Strom für den Betrieb der CAD-, EDV- und sonstiger Büro-Anlagen sowie für Beleuchtungszwecke verwendet. Die Mitarbeiter sind angewiesen, unnötigen Stromverbrauch durch „Standby-Einstellungen“ im Energiesparmodus zu vermeiden.


8.2   Wärme

Die Wärmeversorgung der Firma  NEUHOLD Ges.m.b.H. erfolgt durch Erdgas. Die Heizungsanlage besteht aus zwei Brennwertkessel, (Baujahr 1994, Fabrikalt ELCO KLÖCKNER , Type ULTRON 40 SG  mit je einem Nennwärmeleistungsbereich von 38,2 – 41,4 kW) für die Zentralheizungsanlage im Büro und Werkstätte, die über eine Thermostatsteuerung mit Nacht-/ Wochenendabsenkung geregelt wird. Individuelle Einstellungen sind ebenfalls möglich. Zusätzlich verfügen die Büroheizkörper über Thermostatventile.

Zur Wärmeversorgung der Fertigungshalle sind weiterhin 5 Heißluftgebläse Fabrikat Ucotherm mit einer nominalen Wärmeleistung von 47,3 kW (40.700 Kcal/h) und einer nutzbaren Wärmeleistung von 42,78 kW (36.792 Kcal/h) installiert.

Die Heizungsanlage wird monatlich kontrolliert, jährlich überprüft und gewartet. Die Überprüfung erfolgt durch werkseigenes Personal auf Grund gewerberechtlicher Genehmigung, sowie durch den zuständigen Rauchfangkehrermeister. Behördliche Abgasmessungen sind uns nicht vorgeschrieben.


8.3   Gas

Erdgas wird zum Betrieb der Heizanlage zur Wärmeversorgung des Unternehmens verwendet. Technische Gase werden für Schweiß- und Schneidarbeiten in der Fertigung verwendet.

8.3.1   Erdgasverbrauch

Der Erdgasverbrauch ist nicht produktionsabhängig und dient nur zu Heizzwecken. Der Heizbedarf orientiert sich an den klimatischen Verhältnissen. Um den Energieverbrauch möglichst gering zu halten, wurde bei der Errichtung der Betriebsgebäude auf maximale Wärmedämmung Wert gelegt (Vollwärmeschutz, Spezialfußboden im Fertigungsbereich, Thermoverglasung).


8.3.2   Technische Gase

Zum Einsatz kommen nachfolgende Gase: Sauerstoff, Azetylen, Argon, Formiergas, Atal Mix und Stickstoff. Die Gase werden in Pfandgebinden gekauft.

Die Lagerung erfolgt lt. Bescheid auf einer behördlich genehmigten Fläche (Gaslager) vorschriftsmäßig. Die für die Produktion benötigte Menge befindet sich an den Maschinen im Fertigungsbereich. Die Handhabung der Gasflaschen erfolgt nach den technischen Sicherheitsvorschriften. Die für den Gastransport berechtigten Mitarbeiter sind namentlich genannt und werden jährlich über den Umgang mit technischen Gasen und die möglichen Gefahren unterwiesen.


8.4   Flüssige Energieträger / Treibstoffe

Der firmeneigene Fuhrpark besteht aus Pkws / Kleintransportern und einem Gabelhubstapler. Die Fahrleistung unserer Fahrzeuge pro Jahr ist sehr gering. Die Fahrzeuge entsprechen dem letzten Stand der Technik. 
Service- und Wartungstätigkeiten werden regelmäßig in einer  Fachwerkstätte durchgeführt, ebenfalls erfolgt die Reinigung extern in einer Waschstraße.

Die Fahrzeuge sind als Dienstkraftfahrzeuge und als Montagefahrzeuge im Einsatz.

Der Treibstoffverbrauch richtet sich nach der Einsatzhäufigkeit sowie den Entfernungen zum Einsatzort. Der Hubstapler wird im Werkstättenbereich zum Transport von Lasten sowie zum Be- und Entladen von Transportfahrzeugen verwendet. Eine Treibstoffeinsparung ist nur durch entsprechende Unterweisung der Mitarbeiter über wirtschaftlichen Einsatz und schonende Handhabung möglich (unnötiges Laufenlassen des Motors vermeiden, etc.). Diese Maßnahmen werden durch Schulungen gefördert, sind jedoch nicht messbar bzw. durch Zahlen nachvollziehbar.

Durch die Errichtung einer Bahnverlademöglichkeit am Standort sind wir bestrebt, Transporte auf die Schiene zu verlegen und dadurch den Energieverbrauch für den Transport unserer Produkte zu senken.


8.5   Wasser

Die Wasserversorgung erfolgt über das örtliche Wasserversorgungsnetz der Stadtgemeinde Gleisdorf.

Das Wasser wird als Trinkwasser, zur Reinigung und im Sanitärbereich eingesetzt. Für die Produktion ist Wasser nur in geringfügigen Mengen ( bei diversen Tests, als Kühlmittel, bzw. zur Herstellung von Schmiermittelemulsionen) erforderlich. 


8.6   Abwasser
 

Abwasser entsteht im Sanitärbereich und wird über die öffentliche Kanalisation entsorgt. Kondensat, welches bei der Drucklufterzeugung anfällt, wird über eine technische Anlage geleitet  (Ölabscheider mit Spezialfilter). Die anfallende Menge ist als geringfügig zu bezeichnen und wird nach erfolgter Reinigung über das öffentliche Kanalnetz entsorgt. Der Ölabscheider wird wöchentlich auf Funktionstauglichkeit überprüft und halbjährlich gewartet.


8.7   Druckluft

Druckluft wird im Betrieb für den Betrieb von Maschinen und der Sandstrahlanlage verwendet. Erzeugt wird die Druckluft mittels Schraubenkompressor. Der Schraubenkompressor wird intern wöchentlich geprüft und die Druckkesselanlage alle 5 Jahre durch den TÜV auf Sicherheit überprüft. Im Zuge der internen Überprüfung wird ebenfalls das Rohrleitungssystem der Druckluftanlage auf Dichtheit kontrolliert. Undichte Stellen werden umgehend behoben, um Energieverluste zu vermeiden.


8.8   Abfall

Abfälle entstehen bei der Firma NEUHOLD im Büro sowie im Werkstättenbereich. Die Abfallbesitznummer der Firma NEUHOLD lautet: 00943116

Als gefährliche Abfallstoffe haben wir Altöl bzw. ölverunreinigte Abfälle mit der Schlüsselnummer: 54 102 zu entsorgen.

Um das Abfallaufkommen so gering wie möglich zu halten, werden Verpackungen von Lieferanten ( z. B. Kartonagen und Kunststoffe) wiederverwendet.

Die Entsorgung der Abfälle erfolgt nur bei genehmigten Entsorgungsbetrieben und den dafür vorgesehenen öffentlichen Sammelstellen.

Unser Ziel ist, möglichst sortenrein zu sammeln, um Entsorgungskosten zu reduzieren. Aus diesem Grunde haben wir ein internes Abfalltrennsystem eingeführt.


8.9   Emissionen
- Staub - Geruch

Geringfügige Emissionen entstehen durch den Schweißrauch beim Schweißen sowie durch die Glasperlenstrahlanlage. Diese Emissionen sind für die Arbeitsplatzsicherheit und nicht für die Umwelt von Bedeutung. Da die Firma NEUHOLD ausschließlich Einzelfertigung betreibt, wird nicht durchgehend geschweißt, bzw. ist die Glasperlenstrahlanlage nur im Bedarfsfall im Betrieb. Dadurch fallen die erwähnten Emissionen nur zeitweise an. Der Schweißrauch wird über eine Schlauchfilteranlage mit einer Leistung von 18 KW ins Freie geleitet. Es sind max. 9 Absaugstellen verfügbar.

Die Glasperlenstrahlanlage ist mit einer Schlauchfilteranlage ausgerüstet. Diese besteht aus 85 Polyester Nadelfilz Filterschläuche, die eine Gesamtfilterfläche von 110m² bilden und einen Gesamtreinigungsgrad von 98,9% bilden. Verunreinigungen der Filterschläuche werden diskontinuierlich mittels Vibrationsmotoren abgereinigt und gelangen über Sammeltrichter und Gewichtsklappen in die Staubbehäter. An der Filteranlage befindet sich eine optische Anzeige, an der die Funktionstauglichkeit des Filters kontrolliert werden kann. Der vom Filter abgeschiedene Glasperlenstaub wird als Restmüll entsorgt. Die Glasperlenstrahlanlage stellt für unseren Standort keine umweltrelevante Belastung dar. In der Regel werden ca. 80% der gereinigten Luft in die Strahlhalle zurückgeblasen. 20% werden an die Atmosphäre zurückgegeben. Die weiteren Anlagen am Standort haben keine Emissionen.

Durch die Firma NEUHOLD entsteht keine Geruchsbelästigung.


8.10   Lärm

Die Lärmsituation am Standort beschränkt sich auf den Verkehrslärm, der durch den An- und Abtransport von Rohware und Fertigprodukten entsteht. Der Maschinenlärm im Fertigungsbereich ist für die Arbeitssicherheit von Bedeutung, stellt jedoch keine umweltrelevante Belastung des Standortes dar.


8.11   Boden

Das Betriebsgelände der Firma NEUHOLD ist bis auf einen kleinen Grünanlagenbereich asphaltiert. Im Fertigungsbereich ist die Werkshalle mit einem Spezialfußboden ausgestattet. Die Lagerbereiche für umweltrelevante Stoffe sind, wo notwendig, mit geeigneten Auffangwannen ausgestattet, um ein versehentliches Verschütten bzw. Auslaufen von Flüssigkeiten auf den Werkstättenboden zu verhindern. 


9   Vermeidung von Unfällen und Vorfällen

Um umweltrelevante Unfälle und Vorfälle am Betriebsgelände zu vermeiden, wurden nachfolgende Vorkehrungen gesetzt, die das Risiko minimieren:

Umweltmanagementsystem
Einführung und Ausbau eines Umweltmanagementsystems, Kontrolle umweltrelevanter Aspekte und Festlegung von Vorbeuge- und Korrekturmaßnahmen.

Brandschutzplan
Der Brandschutzplan gibt eine Übersicht über die brandschutztechnischen Einrichtungen (Standort der Feuerlöscher, Fluchtwege) des Betriebes.

Gefährliche Stoffe
Bewertung aller umweltrelevanten Einsatzstoffe anhand der Sicherheitsdatenblätter. Freigabe des Einsatzes durch die Systembeauftragte. Aufnahme in das Verzeichnis umweltrelevanter Stoffe und ggf. Unterweisung der Mitarbeiter anhand der Sicherheitsdatenblätter. Diese geben die Eigenschaften und Hinweise über den Umgang mit diesen Stoffen an.

Öl und Lacklager
Errichtung einer geeigneten Auffangwanne um versehentliches Verschütten bzw. Auslaufen von Flüssigkeiten auf den Werkstättenboden zu verhindern.

Gaslager
Die Handhabung der Gasflaschen darf nur von Befugten und schriftlich bestellten Personen durchgeführt werden. Das Unfallrisiko soll dadurch minimiert werden.

Unterweisungen / Schulungen
Unterweisung der Mitarbeiter über umweltrelevante Aspekte und Maßnahmen zur Vermeidung von Umwelt- belastungen.


9.1   Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

Um Unfällen vorzubeugen, werden Vorschriften zur Handhabung und Lagerung eingehalten und Tätigkeiten laut Sicherheitsdatenblatt durchgeführt.

  • Brandgefährliche Stoffe werden nur in kleinen Mengen in abgegrenzten, dafür geeigneten Bereichen gelagert.

  • Wassergefährdende Stoffe (Öle) werden auf Grund ihrer möglichen Umweltgefährdung in eigenen Lagerbereichen zusammengefasst. In diesen Lagerbereichen wird ein Ausfließen der Stoffe im Hallenbereich durch die Installierung einer geeigneten Ölauffangwanne verhindert.

  • Giftige Stoffe (Antox 71 E) werden mittels gültigem Giftbezugsschein besorgt und im Magazin versperrt gelagert. Die Ausgabe ist nur an unterwiesene Mitarbeiter im Rahmen ihrer Tätigkeit gestattet.


10
   Gesamtgewichtung der Umweltaspekte

Um eine Gesamtbetrachtung der Umweltaspekte durchführen zu können, wurde mit Hilfe der Bewertungen für die einzelnen Prioritätenlisten der Inputstoffe, der Outputstoffe, der umweltrelevanten Tätigkeiten und der umweltrelevanten Anlagen eine Gesamtwertetabelle zusammengefasst.

Das nachfolgend angeführte Diagramm gibt Aufschluss über die Ausmaße der einzelnen Umweltaspekte, die durch den Standort
NEUHOLD entstehen.

Gesamtgewichtung der Umweltaspekte 

Aus diesem Diagramm lässt sich erkennen, dass bei der Firma NEUHOLD die Umweltkriterien Abfall und das mögliche Unfallrisiko die größte Relevanz darstellen, gefolgt von Energie, Luftemissionen, Abwassergefährdung und Bodenkontamination sowie Geruchsbelästigung.

Auf Grundlage dieser Gesamtgewichtung wurde in weiterer Folge die Definition des Umwelt-/Maßnahmenprogrammes durchgeführt.

 


Neuhold Umwelttechnische Anlagen
Industriestrasse 32, A-8200 Gleisdorf, Austria
Tel: ++43/3112/4057-0, Fax: ++43/3112/4320

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