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Auswaschung:
Durch die Rotation des Siebkorbes und die darin radial
angebrachten Transportbleche, werden Feststoffe, die nicht an
der Siebfläche haften, mehrmals im Rohabwasser gewaschen. So
bleiben die für den biologischen Klärprozess wichtigen
organischen Stoffe dem Rohabwasser erhalten.
Dieser hohe organische Auswaschungsgrad ist ebenfalls einer der
großen Vorteile des CONE STAR.
Die Transportbleche fördern in weiterer Folge das gewaschene
Rechengut in Richtung Aufgabeöffnung des Schneckentroges, wo es
der Förderschnecke zugeführt wird.
Das Rechengut wird durch die Waschdüsen an der Rückseite
des Siebkorbes von der Sieboberfläche abgereinigt und dabei zusätzlich
gewaschen. Dies bewirkt eine kombinierte Auswaschung von
organischem Material. Der erforderliche Wasserdruck für die
Waschdüsen beträgt 2 – 4 bar. Diese kombinierte Auswaschung
reduziert wirksam den organischen Anteil im Rechengut. Der CONE
STAR ist das einzige Produkt, welches ein zweistufiges System
zur Auswaschung von organischen Bestandteilen bietet.
Zum Teil werden auch mineralische Stoffe (wie zum Beispiel
Sand oder feiner Schotter) kleiner als der Spaltabstand des
Siebes durch anhaftendes Rechengut zurückgehalten und
mitausgetragen.
Entwässern und Verdichten:
Um das Volumen und damit auch die Kosten für die Entsorgung
und weiterführende Behandlungen (Verbrennung bzw. Deponierung)
des anfallenden Rechengutes niedrig zu halten, ist ein möglichst
hoher TS-Gehalt anzustreben.
Der CONE STAR gewährleistet durch seine integrierte
Presszone im Fördertrog ausgezeichnete Entwässerung und
Komprimierung des ausgewaschenen Rechengutes. Gewicht und
Volumen werden so auf ein Minimum reduziert. Der Austrag kann
entweder auf ein Förderband, in eine Tonne oder mit einer
optionalen Absackvorrichtung geruchsneutral erfolgen.
Notüberlauf:
Bei Stromausfällen und sonstigen Betriebsstörungen gewährleistet
der CONE STAR durch einen Überlaufgrobrechen eine mechanische
Vorreinigung bis die Störung beseitigt ist.
Überlastsicherung:
Um Beschädigungen an der Maschine zu verhindern, wird der
Antrieb bei Überbeanspruchung abgeschaltet. Diese Überlastsicherung
erfolgt zuverlässig mit Endschaltern an der Drehmomentstütze
des Getriebemotors.
Lebensdauer/Wartung:
Die Maschine ist weit gehend wartungsfrei ausgeführt. Abgesehen
von gelegentlichen Kontrollgängen sowie der Leerung des
Containers bzw. Austausch des Sackes ist kein Personalaufwand nötig.
Der Ölwechsel am Getriebemotor ist ca. alle 3 Jahre oder nach
10 000 Betriebsstunden durchzuführen. Auch die Lagerstellen der
Schneckenwelle sind gegen Schmutzwasser zuverlässig
abgedichtet. Alle Komponenten, ausgenommen Getriebemotor, sind
aus rostfreiem Stahl.
Durch einfaches Ausschwenken aus dem Kanal ist eine Revision mit
geringem Aufwand möglich. (siehe Abb. unten - Servicestellung) |